Cachertagebuch # 005/2014 – Urlaub in Tirol

Anfang Juli war es endlich so weit. Der lang herbei gesehnte Jahresurlaub stand vor der Tür und die Vorfreude war riesig. Schließlich ging es wieder einmal in unser Lieblingsurlaubsland Tirol und nach den vielen schönen Cacheerlebnissen vom vergangenen Jahr zog es uns noch einmal nach Ebbs, in die Nähe von Kufstein.
Hier findet der ambitionierte Cacher eine breite Vielfalt kleiner und großer Dosen, mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden und Terrainanforderungen. Egal ob man entlang des Inns Petling für Petling einsammelt oder sich auf die steilen Wanderwege des Kaisergebirges begibt, überall gibt es sie, die Tradis, Multis, Earthcaches, Letterboxen und Mysterys. Die regionalen Cacher habe keine Mühen gescheut, informative, interessante und abwechslungsreiche Touren und Einzelverstecke zu gestalten und diese mit viel Liebe zum Geocaching zu warten, um die nicht zu vermeidenden Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten.

Das Wohlfühl- und Vitalhotel „POSTwirt“ sollte uns auch in diesem Jahr Kost und Logis bieten, nachdem wir dort bereits 2013  nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurden.

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So machten wir uns in den Morgenstunden des 13.07.2014 auf den Weg, im Gepäck die Cachergrundausstattung und eine Reihe von Pocket-Queries der näheren und weiteren Umgebung.

Schon am ersten Tag zog es uns, entlang des Theaterweges und der Kastanienallee, durch die Wiesen am Inn. So erhielten die ersten kleinen Tradis schnell unser Signum und verwandelten sich in gelbe Smilies.

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Viel Spass hatten wir auch auf der Hechtseerunde, die wir direkt am Parkplatz „Hechtsee“ begannen und die uns auf gepflegten Wegen eine wundervolle, abwechslungsreiche Natur präsentierte.

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Allerdings wütete an den Tagen darauf ein Unwetter, das die Gegend um den Hechtsee erheblich in Mitleidenschaft zog und unzähligen Waldarbeitern (und sicher nicht nur diesen) mehrtägige, wenn nicht über Wochen andauernde, Arbeit bescherte.

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Das Wetter hatte sich aber auch schnell wieder beruhigt und so konnte wir noch so manche Dose entlang des Inns, auf der Steinplatte, am Achensee und am Kitzbühler Horn aus ihrem Versteck holen und das Gästebuch um einen Beitrag bereichern.

Einen Überblick über die 14 Urlaubstage soll diese kleine Karte geben. Die entfernten Funde (4) haben wir zu Gunsten einer besseren Übersicht weggelassen.

Ein Ausflugsziel wollen wir aber nicht vorenthalten. Es handelt sich dabei um den Raritätenzoo in Ebbs. Seinen Besuch kann man sehr gut mit ein paar kleinen Cacheentdeckungen verbinden und für die vielen kleinen Nachwuchscacher ist es ein absolutes Highlight.

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Sicher könnte man noch so einiges über die Tage in Ebbs berichten. Aber vielleicht schaut ihr euch ja selbst einmal in diesem Teil Tirols um und wandert auf den Pfaden der örtlichen Geocacher.

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Cachertagebuch # 004/2014 – Cachen im Wonnemonat Mai

Allgemein ist ja der Monat Mai für einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer bekannt. Auch in diesem Jahr präsentierte er sich mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen, die regelmäßig zu Cacherausflügen einluden. Jede Tour führte uns in  eine andere Gegend von Ostbrandenburg, wie der nachfolgenden Karte zu entnehmen ist.

 

Insgesamt haben wir so 142 km auf Schusters Rappen zurückgelegt und die Logbücher von 177 Caches signiert.

Besonders erwähnenswert ist die GC-History Serie des „Teams Compubaer“, die sich mit der Geschichte des Geocachings beschäftigt und dabei so manche Begebenheit aus den Anfängen erzählt. Jeder Cache war für sich ein Erlebnis. Egal ob es sich um den Nachbau des ersten Geocaches handelt oder um eine  „Webcam“, mitten im Wald.
Cache für Cache haben wir uns durch die einzelnen Aufgaben gearbeitet und dabei Schönheit der Natur an der Komturei Lietzen und in deren Umgebung genossen.

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Empfohlen soll an dieser Stelle auch noch ein anderer Cache werden, der besonders für Familien geeignet ist, die mit ihren Kindern auf die Suche gehen.
In der Nähe von Wiesenau hat sich „harterspeer“ die Geschichte von den Freunden der BABAJAGA ausgedacht in hervorragender Art und Weise in einen Multicache umgesetzt, der Kinder wie auch Erwachsene begeistert.
Neben einer lustigen Führung durch den Wald lernt man hier auch den Umgang mit einem Taschenrechner der ersten Stunde kennen, ohne den das Logbuch unerreichbar bleibt.. Das mit viel handwerklichem Geschick gestaltete Finale ist einfach sehenswert.

Wer danach noch Lust auf mehr hat, dem sind die sich anschließenden 7 Caches entlang der Waldstraße zu empfehlen, die bis nach Wiesenau führen.
Auf diesem Weg hat man auch die Möglichkeit einen ersten Blick auf die im Bau befindlicher Ortsumgehung der neuen B 112 zu werfen.

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Eine andere Tour führte uns auf eine Etappe der „66 Seen Wanderung“. Hier umwanderten wir den Gamensee, den Mittelsee und den Langen See und zogen dabei so manchen Cache aus seinem Versteck.
Auch hier erwarteten uns gut gewartete Dosen, die sich unproblematisch finden und bergen lassen.
Bei entsprechendem Wetter hat man auf dieser Tour auch die Möglichkeit, an mehreren Badestellen, ein erfrischendes Bad zu nehmen.
Eine besonders schöne Aussicht auf den Mittelsee hat man vom Malerblick. Nach dem Loggen des gleichnamigen Caches bietet sich dort eine kleine Rast an.

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Abschließend möchten wir noch eine Runde am Stadtrand von Berlin empfehlen. Die Familienrunde von ADA51 ist rund 10 km lang und man umrundet dabei unter anderem einen Hubschrauberlandeplatz der Bundespolizei.
Auch wenn man nicht immer einen Hubschrauber starten oder landen sehen kann, so ist doch viel los in der Luft. Flugzeuge die den Flugplatz Berlin-Tegel anfliegen oder von dort kommen kann man ständig beobachten. Das dürfte insbesondere auch für die Nachwuchscacher interessant sein.

Ebenso ist die Nr. 1 ist eine wahre Fundgrube für die kleinen Familienmitglieder. Bei unserem Besuch war die Dose übervoll mit Figuren aus den Überraschungseiern.

Die Versteck sind über die gesamte Runde einfach gehalten und gut gewartet. Der Owner hat dafür gesorgt, dass es abwechslungsreich zugeht, so dass keine Langeweile aufkommt. Auch in der Natur gibt es immer etwas zu entdecken, wie die folgenden Bilder beweisen.

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So, dass waren sie, unsere Cacheerlebnisse im Monat Mai. Wir hoffen, dass dieser oder jener Tipp Anregung für einen der nächsten Cacheausflüge ist. Alle durch uns im Mai geloggten Caches können, über der oben eingestellten Karte, direkt aufgerufen werden.

Bis bald – im Wald.
wanderer_eh

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Cachertagebuch # 003/2014 – Wandern südlich von Luckau

 

Am 26.04.2014 hat es uns noch einmal in die Gegend um Luckau geführt. Beim betrachten der Cacherkarte fanden wir eine Wanderung, die wir vor einiger Zeit schon einmal gemacht hatten. Seit dem wurden die damaligen Dosen archiviert und durch neue Caches ersetzt.
Da wir diese Tour damals schon landschaftlich sehr schön fanden, haben wir nicht lange gezögert und auf ging es, auf den Spuren von Wintus.


Bevor wir uns auf den Weg entlang des Goßmarer Fließes machten, ging es in den Park der Landesgartenschau von 2000. Hier erwartete uns nicht nur die erste Dose am kleinen Weiher, sondern auch eine herrliche Tulpenpracht.

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Nachdem wir den Cache im Park enttarnt und geloggt hatten, machten wir uns auf die Runde. Auf dem Radweg ging es zu Fuß in Richtung Goßmar, nicht ohne jede einzelne Dose aus ihrem Versteck zu holen. Diese waren sorgsam gewählt und alle in einem gepflegten Zustand.
Von Goßmar aus wanderten wir dann in Richtung Kranichturm, nicht ohne ein Signum im Gästebuch der am Wegrand platzierten Caches zu hinterlassen und uns an den blühenden Rapsfeldern zu erfreuen.

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Am Kranichturm angekommen ging es auch gleich auf die 15m hohe Plattform. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick in die nähere Umgebung. Auch hier sollte man das Suchen nicht vergessen. Der Owner hat keine Mühen gescheut auch in luftiger Höhe einen kleinen Cache zu hinterlassen und dieser hat doch für einen etwas längeren Aufenthalt gesorgt.

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Nachdem wir dann noch einen kurzen Zwischenstopp beim alten Kranichturm eingelegt hatten, begaben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit.
Ein alter slawischer Burgwall weckte unser Interesse, der Freesdorfer Borchelt. Die aufgestellten Informationstafeln sollten uns helfen 2 Rätselcaches zu lösen, die das Team sharky platziert hatte.
Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Freesdorf, wo wir es uns nicht nehmen ließen den Dorfteich zu besuchen, ging es dann, entlang des Freesdorfer Weges, zurück nach Luckau.
Nach 6,25 Stunden Fußmarsch und rund 16 km waren wir wieder an unserem Cachemobil, um mit 37 geloggten Caches die Heimreise anzutreten.

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Cachertagebuch # 002/2014 – Rätseltrails nördlich von Luckau

Im Jahr 2013 erblickten nördlich von Luckau einige Rätseltrails das Licht der Cacherwelt. Die Owner OelDraLuc und berkili zeichneten die unten abgebildeten Fragezeichenkomplexe in die Cacherkarte, die es mit geduldiger Puzzelei und kleinen Hilfsmitteln aufzuhellen galt.

 Ein Klick in die Karte führt zum Cache

Die tatsächlichen Koordinaten waren mehr oder weniger schnell erarbeitet und so erwanderten wir 2013 auch noch die ersten 4 Trails. So nebenbei nahmen wir auch noch diesen oder jenen Tradi oder Multi mit, der sich in der Näher der jeweiligen Wanderstrecke befand. Bei diesen kleinen Wanderungen legten wir zwischen 5 und 9 km zurück und erlebten die regionale Flora und Fauna, zu den verschiedensten Jahreszeiten.

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Auch die Lösung für die XXL-Runde lag nun schon einige Zeit auf dem Schreibtisch und so machten wir uns am 12.04.2014 wieder einmal auf den Weg in die landschaftlich sehr schöne Gegend nördlich von Luckau, um auch dieser Runde gelbe Smileys auf der Cacherkarte zu verpassen.
Cache für Cache arbeiteten wir uns, auf gut passierbaren Wegen, durch die tadellos gepflegte Runde und dank der guten Koordinaten (im Wald muss man immer mit Abweichungen von einigen Metern rechnen) hatten wir keinen größeren Aufenthalt, an den einzelnen Standorten. Nach und nach sammelten wir auch die Hinweise für den Bonus ein und erahnten schon nach dem Zweiten welche Aufgabe uns hier, zum Abschluss der Runde, erwarten würde. Mit dem Geocaching Toolkit ließ sich auch diese lösen und so standen wir nach rund 10 km am Ziel.

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Auf der XXL-Runde

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Am Ende hielten wir die Erinnerungsurkunde in den Händen, lösten noch diesen oder jenen Cache am Wegesrand und machten uns auf den Heimweg. Die Idee mit der Erinnerungsurkunde finden wir durchaus nachahmenswert. Einige dieser Stücke zieren neben Erstfindergeschenken, Coins u.a. auch schon unsere Vitrine der Erinnerungen.

Vielen Dank an die beiden Owner für die schönen Runden durch die Niederlausitz und die vielen tollen Eindrücke, die wir von dort mitnehmen konnten. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, diese Runden sind wirklich empfehlenswert.

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Es geht los …

… heute geht die neue Homepage des Teams wanderer_eh ans Netz.
Auf den folgenden Seiten werden wir in Zukunft über unsere Erlebnisse beim Geocaching berichten, schöne Wanderungen empfehlen und Erfahrungen die wir machen durften weiter geben.

 

Bis bald im Wald.

wanderer_eh

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